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Tausche Puma gegen Kunst

 
 
 
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Von andreas spaeth

Kunst im Design-Silo

Ex-Puma-Chef und Top-Manager Jochen Zeitz schafft mit dem größten Kunst-Museum Afrikas Raum für den kreativen Ausdruck eines ganzen Kontinents.

 
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Eine Legende unter den Wirtschaftslenkern

Der Mannheimer Manager Jochen Zeitz, heute 53, gehört zu den Legenden unter den deutschen Wirtschaftslenkern. 1993, mit gerade mal 30 Jahren, wurde er zum jüngsten Vorstandsvorsitzenden einer börsennotierten deutschen Firma, dem Sportartikelhersteller Puma. Er schaffte den Turnaround, belebte die zuvor müde gewordene Marke wieder und machte einen begehrten Lifestyle-Brand daraus. Fast 20 Jahre führte Zeitz Puma, und es war während dieser Zeit, dass er ein besonderes Faible für Afrika entwickelte. „In meinem Puma-Leben spielte Afrika bereits eine wichtige Rolle, schon weil wir als eine der ersten großen Sportmarken afrikanische Fußballer in der Bundesliga sponserten und auch afrikanische Mannschaften unterstützten. „Wir haben dann auch afrikanische Künstler eingeladen, einige unserer Produkte zu gestalten. Ich war seit meinem ersten Besuch 1989 von Afrika fasziniert,“ sagt Jochen Zeitz. 

 

„Die Idee war immer, die Werke öffentlich zugänglich zumachen"

Heute lebt der Manager drei bis vier Monate im Jahr in Kenia, wo er auf dem Laikipia-Plateau ein 20.000 Hektar großes Tierreservat besitzt und das Segera-Öko-Luxusresort betreibt. „Ich habe eine Passion für Afrika“, sagt Jochen Zeitz, und er begann frühzeitig, afrikanische Gegenwartskunst zu sammeln, eine Kunstrichtung die in der internationalen Kunstszene lange keine Rolle spielte. Inzwischen hat sich das geändert und viele Künstler aus Afrika werden hoch gehandelt. Frühzeitig eingestiegen besitzt Jochen Zeitz heute eine der weltweit größten Sammlungen zeitgenössischer Kunst aus Afrika. Einen kleinen Teil davon zeigte er bisher auf seinem Anwesen in Kenia. „Aber die Idee war immer, die Werke in einem Museum öffentlich zugänglich zu machen, wenn wir den richtigen Platz dafür finden würden“, so Zeitz. Bereits 2008 traf er in den USA den Kurator Mark Coetzee aus Südafrika. Er wurde zum Mitstreiter und Partner für das Museumsprojekt, dessen Direktor er jetzt ist.


 

„Wir wollten
ein Gebäude mit Geschichte ...“

„Wir wollten ein Gebäude mit Geschichte, wir wollten hohe Besucherzahlen und es sollte in einer Stadt mit minimaler Umweltverschmutzung sein“, so die Forderung von Zeitz. „Fünf Jahre lang haben wir in ganz Afrika einen passenden Ort gesucht, bis uns die V&A Waterfront in Kapstadt ein ikonisches, geschichtsträchtiges Gebäude gegeben hat, gelegen an einem der meistbesuchten und ikonischsten Orte in ganz Afrika.“

Am 22. September öffnen sich nach jahrelanger Bauzeit die gläsernen Türen des Zeitz Museum Of Contemporary African Art (MOCAA) zum ersten Mal dem Publikum, in einem 1924 erbauten ehemaligen Getreidesilo. Der britische Architekt Thomas Heatherwick hat seit 2014 das Kunststück vollbracht, aus einem Komplex von 42 aneinander gereihten Silos und dem daneben aufragenden Getreideheber-Turm einen in sich stimmigen Bau zu schaffen.

 

Herzstück ist das 33 Meter hohe Atrium

 

Herzstück ist das von Heatherwick geschaffene 33 Meter hohe Atrium, das von innen an eine Kathedrale erinnert. Von den restlichen 24 Silos wurde das Innere komplett entfernt, nur ihre gerundeten Außenwände blieben stehen. Insgesamt neun Stockwerke weist das künftige Museum nun auf, verbunden durch eine grandiose Wendeltreppe, die wie ein großer Korkenzieher durch eines der halb offenen Silos verläuft, und zwei spektakuläre gläserne Fahrstühle. Die Gesamtfläche des umgebauten Silokomplexes erstreckt sich über 9500 Quadratmeter, wovon 6000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sind. 80 einzelne Galerien gibt es, die neben der Zeitz-Sammlung temporäre Sonderausstellungen zeigen werden.


 

Teile des grandios umgebauten Speichers sind für das Publikum bereits seit März geöffnet. Seither empfängt das Boutique-Hotel „The Silo“ über dem Museum schon betuchte Gäste. Es ist ein magischer Ort, hier oben auf der Sky Terrace des Hotels The Silo, 65 Meter hoch über einer der großartigsten Städte der Welt.

Früher standen hier ganz oben Antriebsmotoren für Getreideheber, jetzt stehen hier Liegestühle auf grünem Kunstrasen. Gäste des Boutique-Hotels genießen zum Sundowner ein Glas kalten Rosé-Sekt aus dem hauseigenen Weingut. Im Hotelbereich, wo es ursprünglich nur kleine Fenster gab, hat Thomas Heatherwick die Gebäudehülle geöffnet und Riesenfenster eingesetzt. Bis zu 5,50 Meter hoch und aus jeweils 58 Glaspanels bestehend, verschlangen sie allein rund ein Zehntel der Baukosten. Damit bietet sich jetzt überall aus dem Inneren ein unübertrefflicher Blick auf Kapstadt.

An jeder Ecke konkurriert das ambitionierte Innendesign, mal dezent, mal schrill und abgefahren, mit diesem Ausblick. Zumindest bei Tageslicht fällt es schwer, sich überhaupt dem Innenraum zu widmen – so überwältigend sind die optischen Reize Kapstadts vor den Riesenfenstern.

„Kapstadt ist eine begehrenswerte Stadt und selbst schon eine Attraktion. Das MOCAA setzt all dem, was Kapstadt bietet, noch eins obendrauf“, schwärmt Jochen Zeitz. „Für uns hat Kapstadt einfach alle Anforderungen erfüllt, nicht umsonst wird es als eine der schönsten Städte der Welt bezeichnet. “Südafrika bedeutet für viele Besucher Safari, und Kapstadt und sein neues Museumsjuwel bieten das gleich mehrfach. Das MOCAA lockt zu einer Safari durch die reiche Kunstwelt des ganzen Kontinents.

 
 
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Südarfika

... alles, was Besucher fasziniert

 

Das umgebaute Getreidesilo ist ein weiteres Juwel in der Krone Südafrikas, einem der attraktivsten Reiseländer der Welt. Das Land am Kap der Guten Hoffnung bietet einfach alles, was Besucher fasziniert:

Grandiose Natur – vom Hochgebirge der Drakensberge über die Karoo-Wüste über Busch- und Grasland im Nordosten, endlose Sandstrände bis hin zu fruchtbaren Weingebieten der Kap-Region. Und das ganzjährig mit Sonnenscheingarantie. Die „Big Five“ lassen sich auf einer Safari etwa im Krüger Nationalpark genauso bestaunen wie im Indischen Ozean Haie beim Tauchen oder Pinguine, gar nicht weit von Kapstadt.

Menschen verschiedenster Völker, Sprachen und Hautfarben leben in Südafrika friedlich zusammen und sorgen für einzigartige Vielfalt bei Kultur und Kulinarik.
Es ist kein Zufall, dass Menschen wie Jochen Zeitz an Südafrika ihr Herz verloren haben. 


Weitere spannende Artikel über das Leben an den ungewöhnlichsten Ecken dieser Welt finden Sie im FINEWAY Blog

 
 

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Unsere 5 Insider Tipps für Kapstadt

Umrahmt von zwei Ozeanen, versteckten Buchten und Weingütern thront die erste Stadt Südafrikas an der Spitze des Kaps der Guten Hoffnung, zu Fuße des mächtigen Tafelbergs. Kapstadt zählt zu den vibrierendsten und aufregendsten Städten des afrikanischen Kontinents. Unsere Travel Designer nennen Südafrika ihr Zuhause und haben für Sie die besten Insider Tipps für die Mother City zusammengestellt.

 
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Sleep

Durch die einzigartige Lage an der Bantry Bay bietet das Ellerman House einen atemberaubenden Blick auf das Meer, man sagt sogar einen der spektakulärsten Meerblicke in Südafrika.
Zur V&A Waterfront, den schönen Stränden von Clifton & Camps Bay und dem Zentrum von Kapstadt sind es nur wenige Minuten. Das Hotel ist für seinen ausgezeichneten Service, die umfangreiche Weinsammlung von über 7500 Flaschen und die exzellente Küche bekannt. 

The ELLERMAN HOUSE Villa
180 Kloof Rd, Bantry Bay, Cape Town, Doppelzimmer ab
€540 pro Nacht
Tipp: Kunstliebhaber werden von der Kunstsammlung begeistert sein

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Do

Inmitten von Pinguinen am Boulders Beach. Zwischen immensen Granitblöcken, südlich des Stadtteils Simons Town gelegen, befindet sich der beliebte Boulders Beach. Was im Jahre 1983 mit einem einzelnen Pinguinpärchen begann, hat sich in der Zwischenzeit zu einer stattlichen Pinguinkolonie entwickelt. Etwa 2.100 afrikanische Pinguine nennen diesen Strandabschnitt ihr Zuhause. Bei einem Strandspaziergang kommen Sie den kleinen Frackträgern nahe wie selten zuvor.

BOULDERS BEACH
3 Kleintuin Rd, Simon's Town, Cape Town, Eintrittsgebühr ca. €5 pro Person
Tipp: Kombinieren Sie Ihren Besuch bei den Pinguinen mit einer Fahrt entlang des Chapmans Peak Drive.

 

Eat

The Test Kitchen ist ein Gourmettempel im hippen Stadtteil Woodstock. Jedes Jahr kürt das Gourmetmagazin eat-out.co.za die besten Restaurants Südafrikas. Bereits zum dritten Mal in Folge wurde Sternekoch Luke Dale-Roberts ausgezeichnet. Er präsentiert in seinem Sterne-Tempel kreative Speisen, die von einer hochkarätigen Auswahl, meist südafrikanischer Weine, begleitet werden.

THE TEST KITCHEN
The Old Biscuit Mill, 375 Albert Rd, Woodstock, Cape Town, 
ab ca. €90p.P.
Tipp: Eine frühzeitige Reservierung für ein Dinner ist unbedingt nötig.

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Drink

Flackernde Öllampen, antike Leuchten und Lüster, dazu die Klänge internationaler DJs, die regelmäßig im The Orphanage auflegen machen die Bar zu einer der angesagtesten der Stadt. Die hippe Attitüde kommt nicht von ungefähr, der Interieur-Mix aus Shabby und Industrial Chic passt perfekt zu den extravaganten Cocktail-Kreationen. Serviert werden aber auch elegante Weine und Bier.

THE ORPHANAGE
227 Bree St, Cape Town City Centre, Cape Town, 
Longdrinks ab ca. € 5-7
Tipp: Lohnenswert ist auch die asiatisch-moderne Küche des Lokals.

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Shop

Der Neighbourgoods Market bietet jeden Samstag Wochenmarktflair mit Straßenfestcharakter. Neben südafrikanischen Spezialitäten aus ökologischem Anbau, gibt es hier einen unverfälschten Einblick in das Lebensgefühl der Einheimischen. Auch unter der Woche gibt es in der alten Mühle mit dem Namen Old Biscuit Mill kleine Boutiquen und Werke lokaler Künstler und Designer zu bestauen.

THE NEIGHBOUR GOODS MARKET
373 Albert Rd, Woodstock, Cape Town, 

Tipp: Hunger mitbringen und probieren, probieren, probieren ...

 
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Vielfältiges Südafrika

Südafrika hat neben Kapstadt noch viel mehr zu bieten. Es ist so bunt und vielfältig, als hätte man einen Regenbogen über das gesamte Land gemalt. Dies gilt sowohl für die Natur, als auch für die hier lebenden Menschen. Denkt man an das mit spektakulären Natur-Kulissen gesegnete Land, so denkt man automatisch an Safari. Wie vielfältig Safaris sein können, zeigen unsere Lieblings-Aktivitäten in Südafrika.

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Big 5 Safari im Krüger Nationalpark 

Prachtvoll erstreckt er sich über eine Fläche, so groß wie ganz Belgien: Das größte Wildschutzgebiet Südafrikas, der Krüger-Nationalpark. Legen Sie sich auf die Lauer, während die Tierwelt Afrikas sich in ihrer ganzen Pracht präsentiert und halten Sie Ausschau nach Nashorn, Elefant, Leopard, Löwe und Büffel - den legendären Big Five.

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Wine-Safari in den Winelands

Die Winelands gelten als das bekannteste und geschichtsträchtigste Weinanbaugebiet Südafrikas. Auf ca. 100.000 ha reifen in den grünen Tälern heute edle Tropfen von Sauvignon blanc bis Shiraz. Bei einer Wine-Safari geht es gemeinsam mit einem Winzer im 4x4 Geländewagen durch die Weinberge, die edlen Weine verkosten Sie direkt am Rebstock.

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Unterwassersafari in Hermanus 

Einst ein unscheinbares Fischerdorf, zählt Hermanus heute zu den weltbesten Spots um die Giganten der Meere zu beobachten. Neben den südlichen Glattwalen lassen sich hier auch weiße Haie antreffen. Cage Diving ist jedoch nichts für schwache Nerven: Beim Käfigtauchen treten Sie dem gefährlichsten Jäger der Weltmeere gegenüber.


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