Zauberhaftes Sri Lanka: 10 Wege sich in die Insel zu verlieben

Von Verena Lahner

 
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Wie bei vielen anderen Ländern auch, braucht es Jahre um Sri Lanka gründlich zu erkunden und alle Winkel dieser vielfältigen Insel zu entdecken. Während Strandliebhaber aus einer Vielzahl von Postkarten-Spots an der Küste des Indischen Ozeans wählen können, werden Kulturliebhaber  von den UNESCO-gelisteten historischen Stätten begeistert sein. Jahrtausendealte Highlights wie die hügelartigen buddhistischen Stupas – oder Dagobas, die Königshauptstädte, mystischen Höhlentempel und kolonialen Festungen sind Überbleibsel einer lange vergangen Zeit. Wir haben uns der Herausforderung gestellt und die 10 schönsten First-Timer Erfahrungen zusammengestellt. Neben den Touristenattraktionen nehmen wir Sie mit zu den weniger bekannten Spots der „Perle des Indischen Ozeans“.

 

Südküste

 
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1. Ein Foto mit den Stelzenfischern 

Highlight: Wenn sich am frühen Morgen langsam die ersten Stelzenfischer an den Stränden versammeln und sich auf ihren Plätzen positionieren,  ist es an der Zeit die Kamera bereitzuhalten und das beliebte Motiv beim besonderen Licht der aufgehenden Sonnen einzufangen. 

 

Die Südküste Sri Lankas ist berühmt wegen der Stelzenfischer. Zwischen Koggala und Weligama, auf knapp 30 Kilometern, ragen in den Buchten die hölzernen Stelzen aus dem Wasser, die "ritipane". Männer hocken ein paar Meter vom Strand entfernt auf den Stämmen, nur eine dürre Querstange bietet eine schmale Sitzgelegenheit. Dort fangen sie morgens und abends Fische, für die der normale Angler und der Durchschnittsfischer keinesfalls aufstehen würden: Sardinen, kleine Makrelen und eine nur wenige Zentimeter große Heringsart. Der oft karge Fang und die unbequeme Angelei sind Teil der Faszination, die im Westen verfängt. Eine mythische Idylle.

Unser Hoteltipp:  W15 Weligama im Standard Room - ab 125 € p.N.

 
 
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Kandy

 
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2. Schlemmen auf dem Street Food Market

 

Highlight: Ein typisch sri-lankisches Gericht sind die sogenannten Egg Hoppers. Hoppers sind kleine gewölbte Pfannkuchen. Nach 17 Uhr gibt es nichts Besseres auf den Straßen Kandys. 

 

Mit seinen Wasserfällen, den umgebenden Bergen und den mächtigen Tempeln ist Kandy vermutlich der schönste Ort in Sri Lanka. Auch kulinarisch ist die Stadt sehr vielfältig. Während das Kandy Heritance Kandalama Hotel bereits bei internationalen Kulinarik-Wettbewerben höchst erfolgreich war, hat es sich besonders durch den Gebrauch von einheimischen Kräutern und alten Kochtraditionen einen Namen gemacht. 

Ein paar Straßen weiter trifft man auf eine Vielzahl von Straßenhändlern, die in ihren kleinen Geschäften meist nur ein einziges Gericht verkaufen. Eierbottiche, Hammelfleisch Curries und Biriyani ist nur eine kleine Auswahl an Köstlichkeiten, die es zu probieren gilt.

Unser Hoteltipp:  Amaya Hills im Standard Room - ab 110 € p.N.

 
 
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Tee Region

 
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3. Spazieren auf Teefeldern  

Highlight: Nicht nur leidenschaftliche Teetrinker sind von den saftig grünen Teefeldern begeistert. Streift man durch die Reihen der pittoresken Hügel, freut man sich auf eine herrliche Tasse Ceylon Tee.

 

Zu Besuch bei einem der schönsten Hotels der Insel befindet man sich inmitten großer Teeplantagen wieder. Das Ceylon Tea Trails ist das erste Resort der exklusiven Hotelkette Relais & Château in Sri Lanka und das weltweit erste Tee Resort. Die renovierten Bungalows der Kolonialzeit liegen auf 1250 m Höhe in der Region Bogawantalawa - auch bekannt als "The Golden Valley" - des berühmten Ceylon-Tee-Anbaugebiets. Von jedem der individuell gestalteten Bungalows hat man einen atemberaubenden Panoramablick über einen malerischen See und die angrenzenden Berge.

Unser Hoteltipp:  Ceylon Tea Trails in der Garden Suite- ab 580 € p.N.

 
 
 
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Yala Nationalpark

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4. Luxus-Camping im Yala Nationalpark

Highlight: Mit einer Mischung aus sri-lankischen Gewürzen und westlichen Einflüssen ist das allabendliche BBQ am Lagerfeuer der Lodge ein absoluter Leckerbissen und überzeugt auch in der vegetarischen und veganen Küche.

 
 

Leoparden, Bären und wilde Elefanten - der Yala-Nationalpark ist Heimat einer ganzen Reihe erstaunlicher Tiere. Um fernab der Touristenströme einen ganz unvergleichlichen Blick auf die Artenvielfalt zu erhaschen, lohnt sich eine Übernachtung in den Luxusbungalows der Wild Coast Tented Lodge. Am Morgen, wenn der Park noch kaum besucht ist, hat man die Möglichkeit den wilden Elefanten in aller Ruhe bei ihrem Bad im Fluss beobachten. Dabei werden zum Frühstück Kokusnuss-Pol-Pani-Pancakes am Fluss serviert, die mit Palmzucker und frischem Limettensaft verfeinert werden. Gibt es einen gelungeneren Start in den Tag?

Unser Hoteltipp:  Wild Coast Tented Lodge in der Cocoon Suite - ab 500 € p.N.

 
 
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Galle

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5. Entdecken des kolonialen Flairs in Galle

Highlight: Galle ist Heimat der wohl bezauberndsten Altstadt der Insel und ein gelungenes Beispiel dafür, wie  europäische Architektur mit südasiatischen Traditionen verschmelzen kann. Machen Sie sich auf und erkunden Sie die wunderschönen Gassen. 

 
 

In Galle befindet sich eine Festung, die die Portugiesen erbauten, die Holländer eroberten, bevor sie die Engländer für sich beanspruchten. Es ist eine unglaublich historische und sehr künstlerische Stadt. Antiquitäten existieren hier neben modernen Künsten. Die wunderschönen alten Gebäude wurden in bezaubernde Boutique Hotels, Restaurants und Cafés verwandelt. Jedes Jahr wird ein Literaturfestival veranstaltet, das zu den besten der Welt zählt. Innerhalb der Festung ist das Amangalla Hotel, ein schöner Ort zum Verweilen. Inmitten des historischen Forts von Galle gelegen, erstrahlt das einwandfrei restaurierte Resort in voller kolonialer Pracht. Hohe Festungswände, antike Möbel und prächtige Kronleuchter säumen das Interieur und schaffen eine ganz besondere Atmosphäre.

Unser Hoteltipp:  Fort Bazaar Galle Fort im Banyan Room - ab 195 € p.N.

 
 
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Sigiriya

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6. Sonnenaufgang auf dem Löwenfelsen

Highlight: Bei Sri Lankas Besuchern sehr bekannt und ebenso beliebt ist der sogenannte Königsfelsen. Der mühsame Aufstieg lohnt sich vor allem wenn am Ziel angekommen der Sonnenaufgang über dem Tal anbricht.

 
 

Der Fels-Monolith, auf dessen Gipfel sich die Ruinen eines Königspalastes befinden, ragt gut 200 Meter aus dem umgebenden Dschungel hervor. Über unzählige Treppen und einer Galerie am Fels erreicht man auf halber Höhe die berühmten Fresken der Wolkenmädchen. Diese Wandmalereien sind ca. 1.500 Jahre alt. Oberhalb, auf einem kleinen Plateau markieren zwei riesengroße Löwentatzen den eigentlichen Aufgang zum Palast. Dies verlieh der Anlage auch den geläufigen Beinamen „Löwenfelsen“. Der anstrengende Aufstieg bis ganz hoch zum Gipfel lohnt sich auf alle Fälle, ist allerdings nur etwas für schwindelfreie und konditionierte Besucher. Der 360°-Ausblick ist allerdings außerordentlich spektakulär und entschädigt für die Anstrengung.

Unser Hoteltipp: Jetwing Vil Uyana im Garden Dwelling - ab 340 € p.N.

 
 
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Nawalapiriya

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7. Zugfahrt ins Hochland

Highlight: Die 3. Klasse in einem sri-lankischen Zug kann für europäische Standards eine Herausforderung sein. Doch wer es mag mit Locals ins Gespräch zu kommen und Lust hat, ein kleines Alltagsabenteuer der sri-lankischen Art zu erleben, sollte diese Zugfahrt nicht verpassen.

 
 

Spektakulär windet sich der Zug über Viadukte und vorbei an kleinen Dörfern durch die immergrünen Teeplantagen ins Hochland. Zwischen den in Reihen gepflanzten Teebüschen leuchten wie schillernd bunte Blüten die kräftig roten, blauen und gelb gemusterten Saris der tamilischen Teepflückerinnen. Der Zug fährt von Kandy (Bahnhof Peradeniya) bis zur Endstation in Badulla. Die Strecke von Nawalapiriya über Hatton bis nach Nanu-Oya ist am beeindruckendsten. Wer jedoch die Zeit hat, sollte es sich nicht nehmen lassen die komplette Fahrt zu unternehmen.

 
 
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Sigiriya

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8. Im Tree House dinieren

Highlights: Ein Abenteuer der Luxusklasse ist das Tree House Dining im Jetwing Vil Uyana, bei dem den Gästen sri-lankische oder westliche Speisen hoch oben in den Baumkronen serviert werden. 

 
 

Wer auf der Suche nach einer erholenden Auszeit ist und sich gerne in luxuriöser Einsamkeit der Natur öffnen möchte, sollte sich das legendäre Luxushotel Jetwing Vil Uyana in Sigiriya ansehen. Es verbindet puren Lifestyle mit ökofreundlichem Luxus und befindet sich inmitten eines Feuchtgebietes. In einem innovativen Projekt hat Jetwing Hotels ein privates Naturreservat umgeben von üppigen Reisfeldern und Wasserläufen geschaffen. Bei Ayurveda und Naturheilkunde lässt es sich in herrlicher Atmosphäre ausspannen und Kraft sammeln.

Unser Hoteltipp: Jetwing Vil Uyana im Garden Dwelling - ab 340 € p.N.

 
 
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Südküste

 
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9. Surfen an der Südküste

Highlights: Sri Lanka ist das tropische Wellen-Paradies für jedes Surf-Level. Wer sich nicht so recht mit dem Brett anfreunden will, hat die Möglichkeit das Meer beim Whale Watching, Tauchen oder ganz gemütlich von der Hotelterrasse mit einem fruchtigen Cocktail in der Hand zu genießen. 

 

Ganz im Süden Sri Lankas befindet sich das "Surfers Paradise" der Insel. Viele Backpacker verbringen ihre Tage hier bei wildem Wellengang auf dem Surfbrett und genießen am Abend köstlich frische Meeresfrüchte in einem der zahlreichen Strandbars. Nur wenige Kilometer von Ahangama befindet sich ein Dorf voller wunderschöner alter Kolonialhäuser, die zum Großteil zu Boutique Hotels und Guesthouses umgebaut wurden. Hier werden die Bewohner herzlich und freundlich von hilfsbereitem Hauspersonal wie einem Butler, einem Fahrer und Privatköchen umsorgt. Man hat die Möglichkeit den Koch auf den örtlichen Markt zu begleiten und die Zutaten für das Abendessen frisch aussuchen. Lassen Sie sich die frischen Meeresfrüchte auf keinen Fall entgehen.

Unser Hoteltipp:  W15 Weligama im Standard Room - ab 125 € p.N.

 
 
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Polonnaruwa

 
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10. Bike-Seeing in der Ruinenstadt Polonnaruwa

Highlights: Seid 1982 steht die beeindruckende Ruinenstadt Polonnaruwa auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Um möglichst viel von den spektakulären Ruinen zu sehen, lohnt es sich ein Fahrrad zu leihen und die historische Stadt auf zwei Rädern zu erkunden. 

 

Polonnaruwa ist weder so alt noch so weitläufig wie Anuradhapura und hat auch nicht so große Stupas, aber Polonnaruwa ist dichter bebaut, und die Tempel sind hier, weil jünger, besser erhalten. Von allen Orten Sri Lankas erfüllt Polonnaruwa das Traumbild einer "im Dschungel versunkenen Tempelstadt" am besten. Neben den Groß-Sehenswürdigkeiten wie dem Rundtempel Vatadage der "Viereck" genannten Tempelgruppe des Zahn-Heiligtums und den weltberühmten aus dem Fels gemeißelten kolossalen Buddhastatuen von Gal Vihara gibt es in Polonnaruwa eine Fülle interessanter Details zu entdecken, zum Beispiel eine große Zahl von Mondsteinen, die besten Beispiele für mittelalterliche Malereien Sri Lankas, riesige gemauerte Buddhafiguren, südostasiatisch beeinflusste Architektur oder das kleine, aber exquisite Lotosbad Nelum Pokuna.

Unser Hoteltipp:  Signature by Amaya in der Luxury Suite  - ab 125 € p.N.

 
 
 
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