5 leckere Gerichte aus der Küche Marokkos

annie-spratt-538516-unsplash.jpg
 

Die marokkanische Küche setzt auf eine ausgewogene Mischung aus Süßem und Pikanten - arabische Tradition trifft hier auf südeuropäische, afrikanische und französische Einflüsse und gemeinsame Mahlzeiten werden gerne über mehrere Stunden zelebriert. Bereits der Einkauf wird in Marokko zum Erlebnis - auf den belebten Souks drängen sich Menschen dicht an dicht, schreiende Händler bieten ihre Waren feil, Gewürzstände verströmen exotische Gerüche und saftiges Obst- und Gemüse stapelt sich zu beeindruckenden Türmen.

Zu den wichtigsten Zutaten zählen Gemüse, Hammel, Lamm, Geflügel sowie Fisch an der Küste des Landes - exotische Gewürze wie Zimt, Ingwer, Koriander und Schwarzkümmel verleihen den Gerichten ihren charakteristischen Geschmack. Oliven in Salzlake, scharf eingelegte Paprika-Schoten und der typisch marokkanische, mit Artischocken eingedickte, Joghurt dürfen bei so gut wie keiner Mahlzeit fehlen. Ebenso wie der frische Minztee, den Marokkaner zu jeder Tages- und Nachtzeit zu sich nehmen.

Wir nehmen Sie mit auf unsere kulinarische Rundreise durch die Küche Marokkos und werfen gemeinsam einen Blick in die Kochtöpfe des Landes:

 

 

1. Vom Klassiker zum Street-Food-Liebling: B’stilla

 
shutterstock_1061692514.jpg
 
 

Diese Blätterteigtorte ist einer der Höhepunkte der Fassi-Küche (aus Fez) und wird mit dampfenden Taubenfleisch, Mandeln und Eiern gefüllt und mit aromatischem Safran, Zimt und frischem Koriander gewürzt. Traditionell bei Hochzeiten und Feiern serviert, wurde es vor kurzem zum Street-Food-Klassiker. Die ultimative marokkanische süß-salzig Kombination.

 

 

2. Zaalouk, die vegane Verführung

 
shutterstock_199928201.jpg
 
 

Marokkanische Mahlzeiten sind sehr gemeinschaftliche Angelegenheiten, die sich mit einer schillernden Auswahl an Salaten, Dips und Broten eröffnen. Achten Sie auf Zaalouk, ein unwiderstehlich rauchiges Auberginenpüree, gewürzt mit Knoblauch, Paprika, Kreuzkümmel und ein wenig Chilipulver. Ebenso unverwechselbar ist b'sara, ein Bohnenpüree mit Kreuzkümmel, Olivenöl und einer Prise Paprika. Beide sind perfekt auf frisch gebackenen Khuben (Fladenbrot) aufgetragen.

 

 

3. Die Vielfalt Marokkos in einem Topf: die Tagine!

 
annie-spratt-538501-unsplash.jpg
 

 

Diese langsam gekochten Eintöpfe sind wohl das Nationalgericht Marokkos und sicherlich ihr allgegenwärtigster kulinarischer Export. Sie sind nach dem unverwechselbaren Tontopf mit einem konischen Steingutdeckel benannt, in dem sie zubereitet werden. Tagines variieren von Region zu Region und von Saison zu Saison. Dazu wird traditionell Brot gereicht, um die rauchigen, herzlichen Säfte aufzufangen. Hähnchen, das langsam mit grünen Oliven und konservierten Zitronen gekocht wird, ist vielleicht die klassische Grundlage, aber Lamm mit Pflaumen und Piment ist ein besonderer lokaler Liebling. 

 

 

4. Köstlicher Klassiker Harira

 
shutterstock_506190544.jpg
 
 

Während des heiligen Monats Ramadan wird das Fasten jeden Abend mit einer herzhaften Schüssel Harirasuppe gebrochen. Zubereitet mit Lammbrühe, Tomaten, roten Linsen, Kichererbsen und anderen Hülsenfrüchten wird sie gekrönt mit einem Spritzer Zitronensaft und einer Handvoll gehackten Koriander. Es wird in der Regel neben süßen Datteln und Chebakia serviert, eine klebrige, aus Sesam und Honig gebackene Brezel.

 

 

5. Süßes Marokko

 
shutterstock_1057144340.jpg
 
 

Marokko ist bekannt für seine zahlreichen köstlichen Desserts und so zieht zu allen Zeiten ein zarter Duft von frisch gebackenem Gebäck und süßem Pfefferminztee durch die lokalen Souks. Fekkass ist Marokkos Antwort auf italienische Biscotti, aber lassen Sie sich auch die fantastischen Briouats, frittierte süße Blätterteigdreiecke, die mit Mandelpaste gefüllt sind nicht entgehen. Ornes de Gazellen (Gazellenhörner), halbmondförmiges Gebäck mit Mandelpaste mit Orangenblüten Wasser und Zimt, erinnern nicht nur optisch an ein traditionelles deutsches Weihnachtsgebäck.

 

 
 

InsightsNico Buchalik