Off the beaten track: Südafrika abseits des Mainstreams

Von Isabel Pfaff

 
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Kapstadt, Winelands, Garden Route – in Kombination sind diese Südafrika-Klassiker, das erste Ziel für Reisende am Kap. Und das nicht ohne Grund -  denn die Mother City hat den Schritt aus der Apartheid geschafft und sich zu einer pulsierenden, weltoffenen Metropole gewandelt, die Winelands übertreffen sich heute mit Weingütern und Restaurants der Spitzenklasse und die Garden Route gilt als eine der schönsten Panoramastraßen der Welt. Doch Südafrika hat weit mehr zu bieten als die üblichen Hotspots. Fernab der Touristenströme offenbart das Land facettenreiche Landschaften, die teils noch als echte Geheimtipps gehandelt werden können.

Besonders zur Green Season, wie der touristisch wenig beachtete südafrikanische Winter auch bezeichnet wird, können Reisende Südafrika von seiner authentischen Seite erleben. Für uns zählen diese Monate zu den schönsten der Rainbow Nation - denn von April bis September zeigt sich die Natur in ihrer ganzen Vielfalt, die Luft ist klar und frisch und einsame Strände laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Die Green Season gilt zudem als die ideale Zeit für Tierbeobachtungen. Die Tiere versammeln sich um die letzten verbliebenen Wasserstellen und das niedrige Gras bietet freie Sicht auf die exotische Tierwelt. Zudem zieht es zahlreiche Vögel und Wale in den Wintermonaten zur Aufzucht ihrer Jungen nach Südafrika.

Neben einer vielfältigen Flora und Fauna bietet die Green Season noch weitere Vorteile für Reisende: Beliebte Hotspots sind deutlich weniger besucht als in den Sommermonaten und zahlreiche Lodges locken mit attraktiven Angeboten.

Wir verraten Ihnen, wo Sie Südafrika, abseits ausgetretener Pfade erleben können und welche Highlights die Green Season noch für Sie bereithält.

 

1. West Coast: Die Wüste blüht

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Kräftige Winde und starke Brandung, idyllische Fischerdörfer und einsame Strände – die West Coast verzaubert mit ihrer Ursprünglichkeit und hält so manche Überraschung bereit.

Wir lieben die West Coast, weil: der erste Regen im August und September das trockene Namaqualand in ein duftendes Meer aus Wildblumen verwandelt.

Unser Tipp: Nicht nur Botaniker kommen an der West Coast auf ihre Kosten – die Cederberg Mountains erinnern mit Felsformationen aus Sandstein an den Südwesten der USA und ziehen Wanderer aus aller Welt an.

 

 

2. Karoo-Wüste: Stargazing Deluxe

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In der Sprache der San-Ureinwohner kommt Karoo von Kurú (trocken) – und in der Tat ist die Landschaft der Karoo geprägt von ausgetrockneten Flussbetten, ockerfarbener Erde und nur vereinzelter Vegetation.

Wir lieben die Karoo, weil: die Szenerie aus mächtigen Gebirgsketten und tiefen Schluchten dramatisch schön ist und den Pioniergeist weckt.

Unser Tipp: Nicht nur die Luft ist hier besonders klar, sondern auch der südafrikanische Sternenhimmel – Stargazing darf man sich hier in der Green Season nicht entgehen lassen.

 

 

3. Drakensberge: Im Amphitheater der Outdoor-Begeisterten

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Die einmalige Natur der Drakensberge lässt sich auf zahlreichen Wanderrouten und Radstrecken erkunden. Ein Blick nach rechts und links lohnt sich immer, denn meist geht es an rauschenden Wasserfällen und uralten Felsmalereien vorbei.

Wir lieben die Drakensberge, weil: hier während der Green Season trotz der Höhe angenehme 20 Grad Celsius herrschen. Perfekte Bedingungen für Outdoorfans und Abenteurer.

Unser Tipp: Ein Aufstieg im höchsten Gebirge des südlichen Afrikas wird mit einer Stärkung im höchstgelegenen Pub Afrikas auf 3.000 Metern belohnt.

 

 

4. Durban und Umgebung: Das Surfers Paradise Südafrikas

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Willkommen im Miami Südafrikas. Die Region um die Küstenstadt Durban bietet ganzjähriges Badewetter, Sonnenscheingarantie an den endlosen Sandstränden des Indischen Ozeans und einmalige Safari-Erlebnisse in den umliegenden Wildreservaten.

Wir empfehlen die Region um Durban, weil: sie eine der vielfältigsten südafrikanischen Provinzen ist und zwei der berühmtesten Wildreservate beheimatet – den Hluhluwe-Umfolozi Park sowie den iSimangaliso Wetland Park.

Unser Tipp: Gehen Sie auf Pirsch und erspähen Sie mit etwas Glück eines der stark bedrohten Breitmaulnashörner, zu deren Erhalt der Hluhluwe-Umfolozi Nationalpark gegründet wurde.

 

 

5. Der wilde Nordosten: Game Drives der besonderen Art

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Weites Busch- und Grasland erwartet Sie im Nordosten Südafrikas. Rund um die aufstrebende Metropole Johannesburg erstrecken sich fantastische Naturreservate dicht an dicht.

Wir empfehlen den Nordosten, weil: Nicht nur der berühmte Krüger Nationalpark, sondern auch der Blyde River Canyon, eines der größten Naturwunder des Landes, diese ursprüngliche Region so sehenswert macht.

Unser Tipp: Neben den zahlreichen Wildreservaten beherbergt der Nordosten mit Johannesburg ein echtes Gourmet-Mekka. Die Gastro-Szene ist hier auf dem Vormarsch und in den ausgezeichneten Restaurants der Stadt kommen Gourmets ins Schwelgen.

 

 

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