8 Dinge, die Sie sich in Peru nicht entgehen lassen sollten

 
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Peru steckt voller Überraschungen: Es ist zu gleichen Teilen modern, traditionell und mysteriös und bis heute wirft die Kultur der Inka Fragen auf. Riesige Netze von Scharrbildern, die Nazca Linien, deren Entstehung noch nicht geklärt wurde, erzählen von einer geheimnisvollen Vergangenheit. Neben dem mysteriösen Aspekt besticht Peru ebenso durch seine zeitgenössische Ader: Mit einer vielfältigen Küche gilt es als kulinarische Hauptstadt Amerikas, es finden Filmfestivals und Kunstausstellungen statt und kontemporäre Gebäude reihen sich an koloniale Herrenhäuser.

Peru verzaubert mit Natur und Kultur: Bei Trekkingtouren über königliche Wege in den Anden, einer Besichtigung der Stätten der Inka, einem Besuch der farbenprächtigen Märkte, einer Zugfahrt von Machu Picchu zum Titicacasee oder einem Ausflug durch die Tropen und den unentdeckten Amazonas sorgt das Land für unvergessliche Erlebnisse und Erinnerungen. Der Süden des Landes fasziniert mit weltbekannten Stätten und dem typischen Peru. Entdecken Sie aber auch den weniger bekannten Norden, mit seinen verborgenen Schätzen und Ausgrabungsstätten wie Kuélap, die Festung der Nebelkrieger oder die Lehmstadt Chan Chan. Wir haben für Sie acht Dinge, die Sie sich im Reich der Inka auf keinen Fall entgehen lassen sollten, zusammengestellt.

 

1. Schlemmen wie Gott in... Peru

 
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Das peruanische Nationalgericht Ceviche hat sich auch hierzulande zum Trendgericht gemausert, Perus Hauptstadt Lima gilt längst als eine der kulinarischen Hotspots der Welt. Und das zu Recht: an jeder Ecke locken Köstlichkeiten aus allen Regionen des Landes, ob in Sternerestaurants, in Ceviche-Bars, an Markt- oder Grillständen, oder in traditionellen „huariques“ – typischen Snackbars. Peru kann auf über 5.000 Jahre gastronomische Geschichte mit Einflüssen der Inkas, Spanier, Afrikaner, Chinesen, Japaner und Italiener. Urperuanische Lebensmittel Blaubeeren, Quinoa, Maca oder Avocado gehören zu den trendigen Superfoods.

Unser Tipp: Sie möchten gerne das kulinarische Geheimnis der neuen Gourmet-Hauptstadt lüften? Dann lassen Sie sich von einem Chefkoch in die Kunst der Ceviche Zubereitung einführen. Bei einem traditionellen Kochkurs in Lima erfahren Sie die Tricks und Kniffe bei der Zubereitung des Nationalgerichts. 

 

2. Uralte Hochkulturen

 
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Peru wird oft als das Land der Inka bezeichnet, doch gab es zahlreiche, oft in Vergessenheit geratene Hochkulturen, die lange Zeit vor den Inka existierten.Die Stadt Caral nahe Lima wurde auf das Jahr 2327 vor Christus datiert, damit ist sie die älteste Stadt auf dem amerikanischen Kontinent.Vom 1. bis 8. Jahrhundert besiedelten die Moche die Nordküste des Landes,  von 1250 bis 1470 dominierten die Chimús mit der riesigen Lehmstadt Chan Chan den Andenraum rund um Trujillo. Am östlichen Rand der Anden lebten von 800 bis 1600 die Chachapoyas, die sogenannten Nebelmenschen. Wer keine Zeit hat, Peru auf den Spuren dieser Zeitzeugen zu bereisen sollte einen Abstecher ins Museo Larco in Lima machen, das einen beeindruckenden Querschnitt durch die peruanische Geschichte bietet.

Unser Tipp: Machu Picchu, die Nummer eins der Sehenswürdigkeiten in Peru, fasziniert bis heute Menschen aus aller Welt und wird nicht umsonst als siebtes Weltwunder der Neuzeit tituliert. Besonders in den frühen Morgenstunden, wenn sich die Umrisse der Inka-Stadt langsam aus den Nebelschwaden lösen, verströmt die Stätte eine außergewöhnliche Stimmung. 

 

3. Atemberaubende Landschaften

 
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Dies gilt im wörtlichen wie im übertragenen Sinne: alleine in den peruanischen Anden gibt es 56 Sechstausender. Der Höchste von allen ist mit 6768 der Nevado Huascarán in der Cordillera Blanca. Mit dem Titicacasee auf über 3800 Meter hat Peru außerdem den höchsten schiffbaren See der Welt zu bieten, der Colca Canyon ist mit 1200 Meter die zweittiefste Schlucht der Erde.

Unser Tipp: Bei Touren im Huascarán Nationalpark, im Colca Canyon oder auf dem Salkantay Trail erleben Sie Peru in seiner reinsten Form. Lassen Sie sich auf abwechslungsreichen Treks und bei spektakulären Gipfelbesteigungen von der Vielfalt des Landes mitreißen. 

 

4. Unvergessliche Begegnungen

 
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Erlebnisse und Begegnungen sind die wahre Essenz einer jeden Reise – und davon hält Peru eine ganze Menge parat. Die Peruaner sind eines der freundlichsten Völker der Welt und tragen fast immer ein Lächeln im Gesicht. Die verschiedenen indigenen Stämme in allen Regionen des Landes versprechen ebenso faszinierende Begegnungen wie die reiche Tierwelt.

Unser Tipp: Wussten Sie, dass in Peru noch heute werden verschiedene indigene Sprachen wie Quechua und Aymará gesprochen und deren uralte Traditionen bis heute aufrecht erhalten werden? Ein echtes Highlight ist beispielsweise die Pachamama, eine Opferzeremonie der Inka an Mutter Erde.

 

5. Das bunte Spiel der Farben

 
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Peru ist zweifellos eines der farbenfrohesten Länder der Welt: das Blau des Titicacasees, das Gelb der Wüste von Ica, das Grün des Regenwalds, das Weiß der Gletscher in den Anden – und natürlich die bunten Textilien und Trachten, die alle Farben des Regenbogens wiederspiegeln.

Unser Tipp: Sie möchten sich etwas Lebensfreude und Farbe mit nach Hause nehmen? Peru ist bekannt für seine Handwerkskunst von Alpaka Kleidung über handgefertigte Rucksäcke bis hin zu Musikinstrumenten aus Holz. Also vergessen Sie nicht, in Ihrem Koffer etwas Platz für farbenfrohe Mitbringsel zu lassen.

 

6. Festivitäten und Events ohne Ende

 
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Der peruanische Eventkalender ist gespickt mit Festen und Feiertagen der verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsgruppen. Besonders sehenswert ist der Karneval im Februar, der je nach Region ganz unterschiedlich begangen wird. Weitere Highlights sind das Marinera Festival in Trujillo im Januar, bei dem der traditionelle Volkstanz geehrt wird, das Fest der Virgen de la Candelaria in Puno am Titicacasee im Februar und das Sonnwendfest Inti Raymi in Cusco im Juni.

Unser Tipp: Sehenswert ist auch die Prozession anlässlich des katholischen Festes "Señor de los Milagros", welche an eine Art buntes Fest in den Straßen Limas erinnert. 

 

7. Südamerika pur bei Tanz und Musik

 
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Südamerika ist Musik pur - das gilt auch für Peru. Andine Klänge sind ein wichtiger Einfluss, doch reichen diese weit über das hinaus, was man hierzulande in den Fußgängerzonen hört. Die kulturelle und geographische Vielfalt wirkt sich auch auf Tanz und Musik in Peru aus. Jeder Stamm und jede Region haben eigene Darbietungen hervorgebracht, deren Faszination von Jahrhunderte alten Instrumenten und farbenfrohen, aufwändigen Kostümen  verstärkt wird. Zudem bieten die Prozessionen, musikalischen und Tanzdarbietungen einen spannenden Einblick in die peruanische Geschichte und Kultur, der dabei hilft, das Land besser kennen und verstehen zu lernen. 

Unser Tipp: Einen Abend voller Tanz und Musik erleben Sie in den Peñas Criollas in der Hauptstadt des Landes. Hier trifft einheimische Musik auf peruanische Küche und ausgelassene Stimmung auf der Tanzfläche. 

 

8. Eine unbeschreibliche Vielfalt an Flora & Fauna

 
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Forscher gehen davon aus, dass in Peru zwischen fünf und hundert Millionen Pflanzen- und Tierarten sowie Mikroorganismen leben. Allein die Flora des Landes kann mit 25.000 Arten  - 10% des Gesamtbestandes der Welt – aufwarten. Am zahlreichsten sind die Orchideen mit 3000 Arten. Dazu gesellen sich 462 Säugetierarten, 1811 Vogelarten, 395 Reptilienarten, 379 Amphibienarten, 2000 Fischarten und 4000 Schmetterlingsarten.

Unser Tipp: Wem die Zeit fehlt die 80 Ökosysteme des Landes zu durchreisen, der kann Sie immerhin erschmecken. Im Restaurant Central in Lima, einem der führenden Lokale des Landes, wird Ihnen in 17 Gängen die Vielfalt der Klimazonen Perus präsentiert.

 
 

 

Allgemeine Infos:

Peru ist flächenmäßig das drittgrößte Land Südamerikas, zählt insgesamt 32 Millionen Einwohner und besitzt direkte Grenzen zu den Ländern Ecuador, Kolumbien, Bolivien, Brasilien und Chile. Mit seinen drei unterschiedlichen Landschaftszonen - Costa (Küste), Sierra (Andenhochland) und Selva (Regenwald) – die alle unterschiedliche Klimabedingungen aufweisen, seinem reichen Kulturerbe und der weltbekannten peruanischen Küche zählt es zu den facettenreichsten Reiseländern Südamerikas. 

Reisezeit:

Aufgrund der verschiedenen Klimazonen herrschen in Peru je nach Region sehr unterschiedliche Reisebedingungen. Für die Andenregion und das Amazonasgebiet gelten die Monate Mai-Oktober und April-Oktober aufgrund der Trockenperiode als beste Reisezeit. Wer hingegen einige Strandtage am Pazifik verbringen möchte, ist in der Zeit von Dezember bis April am besten aufgehoben, da zu dieser Zeit sommerliche Temperaturen an der peruanischen Küste herrschen.

Anreise:

Zahlreiche Airlines wie Lufthansa, KLM, Airfrance und LATAM bringen Sie mit nur einem Umstieg in die peruanische Hauptstadt Lima. Die reine Flugzeit beträgt im Durchschnitt 12h. In Peru selbst gibt es verschiedene international anerkannte Fluglinien, die Sie sicher den zu weiter entlegenen Zielen des Landes bringen. Um die Highlights Perus zu erkunden und sich vor Ort an die teils extremen Höhenunterschiede gewöhnen zu können, empfehlen wir eine Reisezeit von mindestens zwei Wochen. Wer sowohl den Norden, den Süden und das Amazonasgebiet bereisen möchte, benötigt hierfür mindestens drei Wochen Zeit.
 

Hier erfahren Sie mehr zum Reich der Inka

 

 
 
 
 

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InsightsHelen Pantel